Mit integrierten Energiesystemen 2024 in der Schweiz die Energiekosten deutlich senken – So klappt’s wirklich

Ein Gespräch mit unserem Energiespezialisten bei Solstis Energy AG, um die wichtigsten Fragen zu klären, wie Unternehmen in der Schweiz im kommenden Jahr durch ganzheitliche Energiesysteme ihre Kosten optimieren können.
**Frage:** Wir hören immer wieder, dass die Energiekosten in der Schweiz steigen. Wie können wir als Unternehmen konkret gegensteuern, um im Jahr 2024 nicht nur Kosten zu sparen, sondern auch nachhaltiger zu wirtschaften?
**Antwort:** Das ist eine sehr zentrale Frage, die uns täglich beschäftigt. In unserer Erfahrung zeigt sich, dass die beste Strategie darin besteht, auf integrierte Energiesysteme zu setzen. Damit meinen wir eine Kombination aus Photovoltaik, speicherfähigen Batteriesystemen, Wärmepumpen und – falls relevant – auch E-Mobilität. Diese Anlagen arbeiten in einem intelligenten Netzwerk zusammen und erlauben es, den Eigenverbrauchsanteil deutlich zu steigern. So reduzieren wir die Kosten für teuren Fremdstrom, der vor allem in Spitzenzeiten enorm teuer werden kann. Zudem sorgt eine solche Lösung für eine höhere Unabhängigkeit von den stark schwankenden Energiepreisen auf dem Markt. Für uns ist klar: Die Investition in eine durchdachte, ganzheitliche Energieinfrastruktur amortisiert sich meist schon innerhalb weniger Jahre, vor allem wenn man Förderungen und steuerliche Vorteile berücksichtigt.
**Frage:** Was sind die wichtigsten Komponenten in einem solchen integrierten System, damit wir im Jahr 2024 wirklich sparen können?
**Antwort:** Für eine effiziente Kostenreduktion empfehlen wir in der Regel eine Kombination aus mehreren Bausteinen. Zunächst eine hochwertige Photovoltaik-Anlage, die auf Dächern, Fassaden oder Freiflächen installiert wird – je nach Standort und Bedarf. Ergänzend dazu sollte ein Batteriespeicher vorhanden sein, um den tagsüber erzeugten Strom auch am Abend oder bei schlechtem Wetter nutzen zu können. Die Wärmepumpe ist ein weiterer entscheidender Baustein: Sie ersetzt fossile Heizsysteme und nutzt den selbst erzeugten Solarstrom, um effizient Wärme bereitzustellen. Wenn das Unternehmen auf Elektromobilität setzt, können auch Ladesäulen und die intelligente Steuerung der Ladeinfrastruktur die Kosten weiter senken. Wichtig ist, dass alle Komponenten nahtlos zusammenarbeiten und durch ein Energiemanagementsystem gesteuert werden. So können wir beispielsweise Lastspitzen vermeiden, den Eigenverbrauch maximieren und den Energieverbrauch optimal steuern.
**Frage:** Wie sieht es mit den Förderungen und steuerlichen Vorteilen aus? Können wir dadurch noch mehr sparen?
**Antwort:** Absolut, das ist ein bedeutender Punkt. In der Schweiz gibt es auf Bundes- und Kantonsebene verschiedene Förderprogramme, die gerade bei der Umsetzung integrierter Energiesysteme eine große Unterstützung bieten. Die Einmalvergütung des Bundes für Solarprojekte, kantonale Beiträge sowie steuerliche Abzüge können die Investitionskosten erheblich reduzieren. Bei uns in der Beratung gehen wir stets individuell auf die Fördermöglichkeiten ein und helfen dabei, alle Zuschüsse und Begünstigungen optimal zu nutzen. Das reduziert die Investitionskosten und verkürzt die Amortisationszeit deutlich. Für Unternehmen ist es essenziell, diese Förderlandschaft genau zu kennen, denn sie ist komplex, aber sehr lukrativ.
**Frage:** Und was empfehlen Sie Unternehmen, die vor der Entscheidung stehen, in eine solche Lösung zu investieren? Wie gehen wir am besten vor?
**Antwort:** Zunächst ist eine gründliche Analyse des eigenen Energieverbrauchs – das machen wir bei uns kostenlos im Erstgespräch – essenziell. Dabei schauen wir uns an, wo die größten Potenziale liegen, welche Anlagen am sinnvollsten sind und wie die optimale Systemkombination aussehen könnte. Danach folgt die Machbarkeitsprüfung, bei der wir die gegebene Infrastruktur bewerten und aufzeigen, mit welchen Investitionen, Förderungen und technischen Lösungen die besten Ergebnisse erzielt werden. Wichtig ist, dass man sich nicht nur auf die reine Investition konzentriert, sondern auch auf die laufenden Kosten und die langfristige Wirtschaftlichkeit. Wir empfehlen, auf einen Full-Service-Partner zu setzen, der die Planung, Installation, Wartung und das Monitoring aus einer Hand übernimmt. Das minimiert Risiken und sorgt für eine nahtlose Umsetzung.
**Frage:** Können Sie konkrete Beispiele aus der Praxis nennen, die zeigen, wie Unternehmen im Jahr 2024 durch solche Systeme Kosten eingespart haben?
**Antwort:** Gerne. Bei einem unserer Kunden, einem mittelständischen Industriebetrieb in Solothurn, haben wir eine Lösung mit PV, Speicher und Wärmepumpe installiert. Das Unternehmen konnte dadurch den eigenen Stromverbrauch um über 50% steigern und die Heizkosten signifikant senken. Die Investition hat sich bereits nach fünf Jahren amortisiert, zusätzlich profitieren sie von Fördermitteln. Ein anderes Beispiel ist eine Gemeinde im Raum Luzern, die durch die Kombination aus gemeinschaftlicher Solarproduktion, Batteriespeichern und einem Lastmanagement-System ihre Betriebskosten deutlich reduzieren konnte. Es zeigt sich immer wieder: Die intelligente Vernetzung der Komponenten macht den entscheidenden Unterschied.
**Frage:** Was ist Ihr Fazit für Unternehmen, die im Jahr 2024 mit integrierten Energiesystemen ihre Kosten senken möchten?
**Antwort:** Mein klares Fazit: Wer jetzt auf ganzheitliche Energiesysteme setzt, investiert nicht nur in die Zukunftssicherheit seines Betriebs, sondern spart nachhaltig Geld. Es ist wichtig, frühzeitig zu planen, sich umfassend beraten zu lassen und auf einen Partner zu setzen, der alle Komponenten integriert – technisch, finanziell und regulatorisch. So schaffen wir gemeinsam eine nachhaltige, wirtschaftliche und zukunftsfähige Energieversorgung, die auch in Zeiten steigender Energiepreise Bestand hat.
**Abschließend:** Energieeffizienz ist kein Trend mehr, sondern eine Notwendigkeit. Und in der Schweiz mit ihrer starken Fokussierung auf erneuerbare Energien ist das der richtige Weg, um Kosten zu reduzieren und gleichzeitig einen Beitrag zur nachhaltigen Zukunft zu leisten.
